Die Sonnenwendfeste haben vor allem in den germanischen, nordischen, baltischen, slawischen und keltischen Regionen einen festen PLatz. In der keltischen Mystik heißt der Tag der Sonnenwende "Alban Heffyn".
Seit der Christianisierung Europas werden diese Feiern oft mit dem 24. Juni - dem Tag des Täufers - verbunden, und einige der Sonnenwendbräuche (wie die Johannisfeuer), die sich bis heute erhalten haben, sind nach ihm benannt.
Eine Sonnwende (lat. Solstitium, Stillstand Sonne) stellt den Zeitpunkt dar, an dem die Sonne im Laufe eines Sonnenjahres die größte nördliche oder südliche Deklination erreicht.
In diesem Augenblick kehrt die Sonne ihre durch die Schiefe der Ekliptik bewirkte Deklinationsbewegung um und nähert sich wieder dem Himmelsäquator.
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