
Betrachtet man die Geografie des heimatlichen Raumes, so finden wir eine für den Burgen- und Schloßbau gut geeignete Mittelgebirgslandschaft, ein Gebiet, das außerdem von wichtigen traditionellen Verkehrsadern durchzogen ist.
So ist es nicht verwunderlich, daß auch bei uns die regionalen politischen Mächte des Mittelalters ihre Herrschaftsbereiche durch Burgen schützten und abgrenzten.
Der 21,60m hohe Bergfried an der Talseite gliedert sich über dem Verließ in 5 Stockwerke, von denen das zweite und das fünfte mit Kreuzgewölben überdeckt waren; die anderen hatten sicherlich Holzdecken.
Der Zugang erfolgte über den westlichen Zugang durch eine Rundbogenpforte. Zur Hofseite wird der Turm durch 4 Fensteröffnungen und zum Tal durch 5 unterbrochen. Er hat eine lichte Weite von 2m bei einer Mauerstärke zwischen 1,80 und 1,70m. Eine Treppe ist nicht vorhanden.





