Ortsgemeinde Holzheim

Rhein-Lahn-Kreis

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Meyer und Ohl sind Beigeordnete

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Formalitäten wären in der konstituierenden Sitzung des Holzheimer Gemeinderates schnell abzuhandeln gewesen: Ausscheidende Mitglieder verabschieden, neue Mitglieder einführen, den Ortsbürgermeister verpflichten und die neuen Beigeordneten wählen und ebenfalls verpflichten . . .

Ganz so schnell ging es aber doch nicht. Ortsbürgermeister Werner Dittmar hatte mit Heidi Langenau, Wolfgang Fischer, Friedhelm Theis und Tina Weber Ratsmitglieder mit kleinen Präsenten zu verabschieden, die viele Jahre lang «sehr, sehr gute Arbeit» für den Ort geleistet und sich durch eine «konstruktive Zusammenarbeit» ausgezeichnet haben. Per Handschlag wurden im Anschluss die neuen Ratsleute verpflichtet, die aus den beiden Wählergruppen Meyer und Hillingshäuser (selbst nicht im Rat) und der CDU kommen.

Nach der Verpflichtung des wiedergewählten Ortsbürgermeisters durch den früheren Ersten Beigeordneten Rainer Stahl wählte der Gemeinderat ohne Gegenstimmen Karl-August Meyer und Gerhard Ohl (den bisherigen Zweiten Beigeordneten) aus der Wählergruppe Meyer zu Beigeordneten. Rainer Stahl wurde von Dittmer mit Dank für die viele organisatorische Arbeit aus dem Amt verabschiedet. Über die Besetzung der Ausschüsse wird in der nächsten Sitzung entschieden.

Gleich in der konstituierenden Sitzung musste sich das Gremium drängenden Fragen zum Thema Dorfplatz widmen, damit die Anlage wie vorgesehen am 16. August eröffnet werden kann. Nachdem im Zuge des Ausbaus die Planungen in mehreren Details geändert werden mussten, stellte sich nun heraus, dass bei der Begrenzungsmauer anstatt der gewünschten Bruchsteine eine Trockenmauer vorgesehen ist. Ein nachträglich eingeholtes Angebot für eine gemauerte Bruchsteinmauer überschritt den Kostenvoranschlag von 10 000 Euro noch einmal um 9000 Euro. Den Mehrausgaben stimmte der Rat einstimmig zu, da sich das Gesamtprojekt nicht zuletzt durch die Eigenleistung im Kostenrahmen bewegt.

Ausgebaut wird der Dorfplatz in drei Bauabschnitten zusammen mit ÖPNV-Bereich mit Haltestelle und Überquerungshilfe mit Verkehrsinseln. Für diese Baumaßnahme muss die Ortsdurchfahrt gesperrt werden. hbw

>>> zum Artikel in der NNP

 

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