Regierungspräsident knüpft an ortsferne Südumgehung Bedingungen
Die Limburger Stadtverordnetenversammlung hatte die ortsferne Südumgehung südlich von Blumenrod beschlossen, die teilweise über rheinland-pfälzisches Gebiet führt (die RLZ berichtete). Immer mehr wird deutlich, dass dieser Plan nur in enger Kooperation mit den Nachbarn verwirklicht werden kann. Die Chancen sind am größten, wenn mit der Limburger Umgehungsstraße zugleich die Aar-Umgehung der B 54 in Angriff genommen würde. Dann könnte dieser Verkehr auf die ortsferne Limburger Trasse geführt werden. Dies ist das Ergebnis einer Sitzung des Arbeitskreises "Regionale Verkehrsplanung".
Limburgs Bürgermeister Martin Richard unterrichtete die Stadtverordneten aus dieser Sitzung, die bereits am 19. November mit Vertretern der Stadt Limburg, der Verbandsgemeinde Hahnstätten, der Stadt Diez, den Gemeinden Niederneisen und Holzheim sowie mit den Straßenbauämtern von Diez und Dillenburg stattgefunden hatte.
In dieser Zusammenkunft wurde mitgeteilt, dass der Gießener Regierungspräsident Chancen für eine ortsferne Südumgehung Limburgs sieht, wenn darüber Einigkeit im Raum Limburg/Diez besteht. Der Regierungspräsident wolle für die ortsferne Umgehung erst dann ein Abweichungsverfahren vom Raumordnungsplan in Hessen einleiten, wenn die entsprechenden Beschlüsse aus dem Aartal und der Stadt Diez vorliegen. Hiernach werde er sich mit der Koblenzer Schwesterbehörde in Verbindung setzen, um das weitere Verfahren abzusprechen.
Quelle: RZ v. 19.12.2001 - Seite 23| < Zurück |
|---|





