Ein Blick ins Atelier von…..Marianne Lahmer
„Am Anfang schuf Gottvater Himmel und Erde“- ein uraltes Thema, das auch heute noch anschaulich die Entstehungsgeschichte unseresErdenballs in so genannten sieben Tagen schildert.

Anschaulich in Szene gesetzt hat Marianne Lahmer aus Holzheim die Entstehung des Lichts. Großformatig, beherrschend und eindrucksvoll wirkt ihr neuestes Gemälde, bei dem der allmächtige Gott das Licht zur Erde sendet.
Aus Anlass des Jahres der Astronomie hat sich die Malerin Marianne Lahmer das vielseitige Thema für ihre nächste Ausstellung ausgesucht, bearbeitet, in realistischer sowie auch in abstrakter Malweise mit Acrylfarben auf die Leinwand gebracht.
„Anfang ohne Ende?“ nennt Marianne Lahmer ihr Ausstellungsthema, bei der die RLZ zu den ersten fertigen Arbeiten einen Blick ins Atelier werfen konnte.
„Drei Stationen aus der Schöpfung werde ich nach Michelangelo realistisch darstellen, den Malereien der sixtinischen Kapelle angelehnt“, so die quirlige Holzheimer Malerin.
Es werden noch weitere Motive aus dem unendlichen Kosmos die Ausstellung spannend bereichern. Großformatig widmet sie sich mit kräftigen Farbtönen den uns bekannten und oftmals unbekannten Gestirnen.
Es beginnt mit dem Urknall, bei dem auf Marianne Lahmers Bild zwei weiße verschwommene Kugelgebilde aufeinander treffen, dabei in ihrem azurblauen Umfeld Splitter, Staub und Sterne zum zerbersten bringen. In einen pulsierenden fremden Kosmos führen weitere Bilder, wie beispielsweise der Planet Supernova, der rote Planet – die Sonne oder der weiße Zwerg, ein sterbender Stern.
Die Geheimnisse des Weltalls sind es, die derzeit die Holzheimer Künstlerin beschäftigen.
Bekannt wurde Marianne Lahmer durch Architektur- und Landschaftsaquarelle mit Motiven rund um Holzheim. Es folgte eine besonders sehenswerte und detaillierte Ausstellung mit Motiven des afrikanischen Kontinents, die ihr, besonders in Holzheim, große Anerkennung zu teil werden ließ.
Nun widmet sie sich in jeder freien Minute dem „Anfang ohne Ende?“
„Wenn ich arbeite, dann kommen immer neue Ideen hinzu, die ich weiterentwickle“, erzählt sie. Das menschliche Bedürfnis nach mehr Erkenntnis, die große Faszination der unendlichen Dimension und zugleich die Achtung vor der Schöpfung bewogen die Holzheimer Malerin zu diesem interessanten und vielschichtigem Thema, das in einigen Monaten der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Ihre Bilder sind keine Anlehnung an fotorealistische Darstellungen der Objekte aus dem All, sondern Ausdruck ihrer eigenen künstlerischen Vorstellung von Kraft und Größe der Natur.
Wilma Rücker
mit freundlicher Genehmigung der RLZQuelle: RLZ Nr. 47 v. 25.02.2009 - Seite 18 Eine Auswahl Ihrer Bilder finden Sie auch auf der persönlichen Homepage von MaLa.| < Zurück | Weiter > |
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