Erstmals seit 36 Jahren rücken die Holzheimer bei einer Kommunalwahl von der Mehrheitswahl ab. Aller Voraussicht nach stehen bei der Wahl zum Gemeinderat drei Gruppierungen an, die sich um Sitze im Ortsparlament bemühen.
Das sind
- die Wählergruppe Stahl
- eine noch zu gründende Wählergruppe, die sich unter anderem aus Mitgliedern der Bürgerinitiative «Zukunft Holzheim», aber auch anderen interessierten Bürgern zusammensetzt
- sowie die CDU.
Bis 1972 hatte es in Holzheim meist zwei Wählergruppen gegeben.
Die Wählergruppe Stahl trat gestern Abend in der Ardeckhalle zusammen, um ihren Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahl aufzustellen. Am kommenden Sonntag, 15. März, 14 Uhr, will die neue Wählergruppe in einer Wahlberechtigtenversammlung in der Ardeckhalle ihre Liste der Bewerber für die Gemeinderatswahl aufstellen.
Mit einem Flyer hat sie sich bereits in Holzheim bekanntgemacht. Eines der Anliegen ist der Kampf gegen die angedachte Ortsumgehung. Außerdem hat sie den Informationsfluss aus dem Gemeinderat gemängelt. Die Initiatoren stammen überwiegend aus dem Neubaugebiet.
Die CDU, die bislang keinen Ortsverband in Holzheim hatte, will ihre Kandidaten in einer Versammlung am Freitag, 27. März, 19 Uhr, im Vereinsheim der Theatergruppe Fairy-Tale nominieren.
Initiator dieser Gruppe ist Holger Goebel, der auch für den Verbandsgemeinderat kandidiert.
Monika Birlenbach stellte im Vorfeld klar, dass sie nicht für das Amt der Ortsbürgermeisterin kandidieren wolle. Entsprechende Gerüchte gab es auch bereits vor fünf Jahren.
Ortsbürgermeister Werner Dittmar, der seit fünf Jahren im Amt ist, kandidiert erneut als Einzelbewerber.
tam
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