Freizeit - Buntes Treiben soll im kommenden Jahr wieder am Sonntag sein – Ortschef hätte sich noch mehr Unterstützung gewünscht

Weihnachtliche Dekorationen und verschiedene Leckereien hatte der gemischte Chor Cantiamo anzubieten.
Foto: Anika Recktenwald
Von RZ-Mitarbeiterin Anika Recktenwald
Holzheim. Mit allerlei Leckereien lockte der Holzheimer Weihnachtsmarkt am Samstag. All jene, die stürmischen Böen und Regen trotzten, konnten gemütliche Stunden im Kreise einiger Ortsvereine verbringen. Der Weihnachtsmarkt wird jedes Jahr unter der Beteiligung von Gemeinde, Vereinen und einigen Privatpersonen organisiert. Diesmal hatte man die Veranstaltung bewusst auf einen Samstag gelegt, wie Ortsbürgermeister Werner Dittmar verriet. Doch die Erwartungen erfüllten sich nicht. Darum soll der kleine, aber feine Markt auf dem Dorfplatz künftig wieder am Sonntag stattfinden.
Der gemischte Chor Cantiamo bot in Handarbeit hergestellte Dekorationen an. Auch das „Holzheimer Räucherstadl“ war wieder mit von der Partie. Dieses bot fangfrische Forellen aus heimischen Gewässern an. Die erste Damenmannschaft des TuS Holzheim briet Reibekuchen und hatte Plätzchen für ihre Gäste bereitgestellt. Die kleinsten Besucher konnten sich in der Kerzenherstellung versuchen. Der Obst- und Gartenbauverein sorgte mit Likören, heißem Apfel- und Glühwein für das Wohl der Anwesenden, während die Bücherei Holzheim an einem Stand Lektüre zum Kauf anbot. Herzhaft ging es mit Bratwurst, aber auch warmen Getränken bei den „flinken Füßen“ Holzheim zu. Sie hatten sogar eigens zu diesem Anlass zwei Verkaufsbuden gezimmert.
Sowohl Holzheimer als auch Besucher von außerhalb genossen die Atmosphäre auf dem Dorfplatz. Mit passendem Liedgut, das auf die Weihnachtszeit einstimmte, beteiligten sich die Schützlinge der Kindertagesstätte Holzheim. Auch das Aartalduo gab einige Weihnachtslieder zum Besten. Höhepunkt des Tages war ein Besuch des Nikolauses. Für die kleinen Besucher hatte er etwa 100 Präsenttüten im Gepäck. Etwa 30 Helfer waren in abwechselnden Schichten im Einsatz.
Werner Dittmar hatte sich einen noch größere Beteiligung durch die Ortsvereine erhofft. Insbesondere über die Mithilfe von jüngeren Mitgliedern hätte er sich gefreut. Für das nächste Jahr hoffen die Veranstalter, ein Krippenspiel mit lebenden Tieren organisieren zu können.
Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 5. Dezember 2011, Seite 12
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