Spielerinnen und Vorstandsmitglieder nach dem Sichtungstraining, aus dem 20 Fußball-Talente hervorgingen.
Foto: Weimar
Holzheim. Bei seinem jüngsten Besuch in Rambura (Ruanda) hat der Vorstand des Frauenfußballclubs Rambura WFC den Holzheimer Ruanda-Beauftragten Helmut Weimar gebeten, an einer Vorstandssitzung teilzunehmen.
Die Vorstandsmitglieder baten Weimar um Informationen über die Vorstandsarbeit in deutschen Sportvereinen, um diese auch in Rambura umzusetzen.
Außerdem wurde über bauliche Verbesserungen am Sportplatz und über die Aufstockung des Kaders der in der 1. Frauen-Nationalliga spielenden Mannschaft Rambura WFC durch junge Talente gesprochen.
Hierbei wurde vereinbart, dass Schülerinnen aus allen 13 Schulen Ramburas gegeneinander Sichtungsspiele austragen. Vereinstrainerin Consolee sollte eine Vorauswahl von 45 Spielerinnen treffen, die an einem ganztägigen Sichtungstraining teilnehmen.
Das Sichtungstraining wurde bereits absolviert und geleitet von DFB-Trainer Andreas Spier, der seit September die Kooperation FERWAFA (ruandischer Fußballverband) und DFB/Fußballverband Rheinland leitet. 20 Talente wurden schließlich vom Trainerteam ausgewählt.
Mit den zwölf Stammspielerinnen stehen der Vereinstrainerin nun insgesamt 32 Spielerinnen im Alter zwischen 16 und 23 Jahre zur Verfügung.
Zurzeit sind für drei Wochen zwei weitere Trainer des FV Rheinland in Ruanda, um dort in je einwöchigen Lehrgängen in Kigali, Rubavu und Butare weitere 100 neue ruandische Vereinstrainer auszubilden. Auch sie werden Rambura besuchen, um die Mannschaft zu trainieren, teilte Helmut Weimar mit.
Quelle: NNP v. 05.11.2011| < Zurück | Weiter > |
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