Hobby Kinder und Jugendliche entdecken Minizüge wieder als Freizeitspaß neu
Von RZ-Mitarbeiter Dieter Fluck
Im großen Saal der Josef-Kohlmaier-Halle gaben sich Modelleisenbahnfreunde ein Stelldichein. Es wurde angekauft, verkauft und getauscht. Ein scheinbar aus der Mode gekommenes Hobby hat noch immer ein großes Publikum.
Foto: Fluck
Limburg/Holzheim. Sehr gute Resonanz verzeichnete der Modelleisenbahnclub (MEC) Limburg-Hadamar bei seiner Modellbahnbörse in der Josef-Kohlmaier-Halle. In Zusammenarbeit mit dem Limburger Spielwarenhandel hatten 28 Händler ihre Modelle ausgebreitet.
Bereits am Morgen kreisten die kritischen Blicke der Schnäppchenjäger, auf der Suche nach Restposten und Raritäten, über die Tische, auf denen kaum noch ein Zentimeter frei blieb. Anbieter kamen unter anderem aus Marburg, Wiesbaden, Solingen, Butzbach, Waldlaubersheim und Vallendar. Das verdankt der Verein seinen guten Kontakten mit befreundeten Modellbahnclubs.
Wie MEC-Vorsitzender Waldemar Hahn erklärte, genießt die Limburger Modellbahnbörse einen guten Ruf bei Anbietern und Besuchern, die dort Möglichkeiten zum An- und Verkauf sowie zum Tauschen wahrnehmen.
Rund 1000 Besucher kamen an dem Tag. Gab es Jahre, in denen sich überwiegend Herren im gesetzten Alter zum Fachsimpeln über ein scheinbar überlebtes Hobbys trafen, beobachtet Hahn, dass jetzt auch wieder mehr Kinder zu der Veranstaltung kommen. Vor allem am Nachmittag interessieren sich Familien für die maßstabgetreu nachgebildeten Miniaturen echter Eisenbahnen, nachgebildete Landschaften, Gebäude und Fahrzeuge.
Wer eine Eisenbahn erwarb, durfte sie sogleich auf einer Teststrecke ausprobieren, und wer sich seine ersten Bausteine für das immer noch faszinierende Hobby zulegen wollte, war im großen Saal der Josef-Kohlmaier-Halle ebenfalls am richtigen Platz.
Quelle: RZ v. 11.10.2011
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